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Für all diejenigen, die fertig sind mit der aktiven kieferorthopädieschen Behandlung kommt anschließend die passive Retentionsphase. Diese letzte Behandlungsphase dient der Stabilisierung des Behandlungsergebnisses. In der Regel kommen hauptsächlich 2 Halteelemente zum Einsatz.

1. Lingualretainer

Beim Lingualretainer handelt es sich um einen dünnen Draht, der für jeden Patienten individuell angepasst wird. Dieser wird anhand von aktuellen Modellen im Labor hergestellt, um eine optimale Passung zu gewährleisten. Sie werden dann in einer separaten Sitzung beim Herausnehmen der festen Zahnspange hinter den oberen und unteren Schneidezähnen geklebt. Ein großer Vorteil ist hierbei, dass der Retainer nicht herausgenommen werden kann und somit vor allem im ästhetischen Frontzahnbereich das Ergebnis zuverlässig stabilisiert.

2. Haltegeräte

Zusätzlich werden Plattenapparaturen oder Tiefziehschienen hergestellt, um auch die Zähne im Seitenzahnbereich zu stabilisieren. Diese müssen in der Nacht getragen werden, damit auch die Backennzähne stabilisiert sind.

Viele Studien belegen, dass nach einer erfolgten kieferorthopädischen Behandlung ohne stabilisierende Maßnahmen, sich die Zähne wieder verschieben würden. Dies hat nicht nur mit dem beweglichen Faserapparat um die Zähne herum zu tun, sondern auch mit dem umgebenden Weichgewebe und der Kaumuskulatur. Je ausgeprägter die Fehlstellung zu Beginn der Behandlung war, desto wichtiger ist die Retentionsphase. Deshalb kann es von Patient zu Patient variieren, wie oft die Haltegeräte in der Nacht getragen werden müssen.

Aus den oben genannten Gründen ist es wichtig, regelmäßig zu den Kontrollterminen zu erscheinen. Somit können wir den Kleberetainer hinter den Zähnen und den guten Sitz der Haltegeräte kontrollieren.

Bildquelle: © kalcutta – Adobe Stock

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