Kopfschmerzen & CMD

Kopfschmerzen bei Kindern

Laut aktuellen Untersuchungen leiden ca. zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen unter regelmäßigen Spannungskopfschmerzen und Migräne. Die Ursache für diese hohen Zahlen sucht die Wissenschaft in den geänderten Lebensumständen. Heutzutage sind Kinder oft Gegebenheiten ausgesetzt, welche sich negativ auf die gesamte Physis der Kinder auswirken.

Hierzu zählen zu viel Stress, zu hoher Erwartungsdruck, zu wenig Bewegung, zu langes Verharren in gleicher Position vor dem Computer, zu wenig Schlaf und eine unausgewogene Ernährung.

Als diese Faktoren können zusammen und/oder einzeln vorkommen und ursächlich für die Kopfschmerzen bei Ihrem Kind sein. Wenn die Kopfschmerzen täglich auftreten, länger als 12 Stunden anhalten und Ihr Kind deswegen in der Schule fehlt und/oder Medikamente nimmt, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Erste Anlaufstelle ist hierbei immer der Allgemeinmediziner oder Kinderarzt.

Der Zahnarzt oder Kieferorthopäde kann in der Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern auch eine Rolle spielen, und zwar dann, wenn ein falscher Biss der Grund für die Kopfschmerzen ist! In diesem Fall kann man sogar in Ausnahmefällen schon bei Kindern von einer „CMD“-Problematik sprechen.

Was heißt CMD

„Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion“ ist ein Sammelbegriff für Funktionsstörungen im Kiefergelenksbereich, welche auch die beteiligten Kaumuskeln und unterstützenden Haltemuskeln miteinbeziehen. Oft klagen die betroffenen Kinder über Schmerzen und/oder Knacken in den Kiefergelenken, Verspannungen der Kaumuskulatur, Kopfschmerzen und Schwindel. Nicht selten sind auch die Nacken und Rückenmuskulatur verspannt.

Hat mein Kind CMD

Die Diagnose CMD ist nicht so leicht zu stellen. Schwierig ist es oft, den wahren Grund für die Probleme Ihres Kindes zu finden. Als erstes sollten auf jeden Fall die o.g. Gründe für Kopfschmerzen bei Kindern ausgeschlossen werden.

Bei echten CMD-Beschwerden spricht man oft von „aufsteigenden“ und „absteigenden“ Problemen. Gemeint ist hiermit, dass die Ursache für die verspannte Kaumuskulatur zum Beispiel auch in einer schiefen Hüfte, Knieproblemen und/oder einer schiefen Wirbelsäule zu finden sein könnte. Wenn dies so ist, dann würde man von einer „aufsteigenden“ Problematik sprechen.

Liegt der Grund für die Probleme aber tatsächlich an den Zähnen und erstrecken sich diese Probleme über den Nacken bis auf die Rückenmuskulatur, so spricht man von „absteigenden“ Problemen.

Ein ausführliches Beratungsgespräch und eine erste Untersuchung bei uns in der Praxis kann bereits erste Anhaltspunkte für die mögliche Ursache Ihrer Probleme geben.

Interdisziplinär behandeln

Aufgrund der Komplexität der Problematik ist es sehr wichtig, dass man mögliche Ursachen auch von Kollegen anderer Fachrichtungen untersuchen lässt! Wir arbeiten deshalb bei unseren Patienten mit einem CMD-Krankheitsbild eng mit dem Zahnarzt, dem Orthopäden, dem Allgemeinmediziner, dem Kinderarzt und dem Physiotherapeuten zusammen, sodass wir das Leiden Ihres Kindes möglichst schnell in den Griff bekommen.

Wie kann der Kieferorthopäde helfen?

Sollte die Ursache für die Probleme Ihres Kindes wirklich in der Zahnstellung und/oder an einem falschen Biss liegen, dann können wir mit einer Zahnspange die Zähne an die richtige Position verschieben. Wenn dann der Biss wieder stimmt, können die Probleme komplett verschwinden.

Was sind typische Symptome?

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