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Unter dem Begriff „Habits“ werden falsche Angewohnheiten und Fehlfunktionen zusammengefasst, die regelmäßig auftreten und negative Auswirkungen auf Biss und Zahnstellung haben können.

Dazu gehören unter anderem das bekannte Lutschen am Daumen oder das Lutschen von Gegenständen, das Kauen der Fingernägel, Pressverhalten mit der Zunge und den Lippen oder das so genannte falsche Schluckmuster (auch frühkindliches Schluckmuster genannt).

Die Lutschangewohnheiten, die im ersten Lebensjahr auftreten, werden als normal angesehen. Bis zum 3. Lebensjahr kann durch das Abstellen des Habits von einer spontanen Korrektur ausgegangen werden.

Wenn allerdings das Habit zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr weiter besteht, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das Lutschen dem Kind abzugewöhnen. Hierbei kommen unterschiedliche Methoden wie Lutschprotokoll, Mundvorhofplatten oder Übungen infrage.

Ab dem 6. Lebensjahr brechen die ersten bleibenden Backenzähne durch. Konnte bis dahin die schlechte Angewohnheit nicht abgestellt werden, muss gemeinsam mit dem Behandler tiefer nach den Ursachen der schlechten Gewohnheit gesucht werden. Es kann ein Psychologe, ein Logopäde oder eine kieferorthopädische Frühbehandlung angeordnet werden. Dies hat natürlich mit der schon entstandenen Fehlstellung und dem Schweregrad zu tun.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass ihr Kind solch ein Habit hat, können Sie sich natürlich gerne bei uns Vorstellen.

Bildquelle: © Robert Kneschke – Adobe Stock

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